Norwegen on Road Teil 1

Ein Reisebericht von Holger Maier

RMC Blog

Der Preikestolen, Felskanzel über dem Lysefjord, Norwegen
Grandios: Ziel unseres ersten Reiseabschnittes. Der Preikestolen. Grandiose Felsformation im Rogaland, 600 Meter über dem Lysefjord. Genauere Information zur Plattform wird es in Teil 2 des Reiseberichtes geben. Foto: Holger Maier

Links und Tipps Übersicht

Der ADAC Reiseplaner. Inklusive Mautgebühren Berechnung Kraftstoffverbrauch und Kraftstoffpreise, sowie alle wichtigen Infos zu den Ländern. Wirklich gut gemacht und auch als App. verfügbar.  https://maps.adac.de/

Colorline Buchungsportal. Schnell und einfach eine Preisübersicht finden. Vollkommen problemlose Abwicklung bei online-Buchung! https://www.colorline.de/

Maut in Norwegen. Infos zur Maut und Fahrzeugregistrierung zur übersichtlicheren Abrechnung. https://www.autopass.no/de/zahlung-fur-besucher

Öresundbrücke – Preise und Buchung.
https://www.oresundsbron.com/de/preise

Storebaeltbrücke – Preise und Buchung.
https://www.storebaelt.dk/deutsch/maut

Jedermannsrecht. Was gilt für Wohnmobile? Hier habe ich eine nützliche Ausführung mit weiteren interessanten Links gefunden.
https://www.nordlandblog.de/jedermannsrecht-norwegen-allemannsretten-wohnmobil/

Ein Muss für Wohnmobil-Fans

Roadtrip durch Norwegen

Beeindruckende Natur, Felsformationen, Wasserfälle, Seen und Fjorde. Man möchte immer wieder stehen bleiben, diese Schönheiten in sich aufsaugen und jeden Moment genießen. Warum nicht, in Norwegen ist dies geduldet.

Jedermannsrecht in Norwegen

Ja, in Norwegen gilt das sogenannte Jedermannsrecht. Verankert in der Gesetzgebung von 1957 räumt es jedem die Nutzung der freien Natur ein, egal, ob es sich dabei um Privatbesitz oder öffentliche Räume handelt. Erstens gilt dies aber so nicht für Wohnmobil-Reisende zweites sind trotzdem gewisse Anstandsregeln zu beachten. Mehr Infos dazu in der Linkliste.
Fazit: In Norwegen ist vieles mehr erlaubt als in anderen europäischen Ländern, so ist es selbst für den Norweger ganz normal, sein Wohnmobil in der Natur zu parken und auch die Nacht dort zu verbringen. Dies wird auch meist geduldet, vorausgesetzt, man richtet sich dort nicht häuslich ein. An vielen wunderbaren Stellen, wie am Fuße eines schönen Wasserfalls, gibt es offizielle Stellplätze, die je nach Jahreszeit noch nicht mal so sehr überlaufen sind. Ob und wen man dazu Fragen sollte oder wo man Bescheid geben sollte steht dann meist auf entsprechenden Hinweisschildern.
Respektiert man Eigentum, diese besondere Art der Freiheit und nutzt diese nicht über vernünftige Maße hinaus aus, wird Norwegen sicherlich noch viele Jahre die Oase für Wohnmobil-Reisende sein. 

Fähre oder Brücken

Jetzt stellt sich selbstverständlich die Frage, wie man den Teil der Nord- oder Ostsee von Dänemark nach Norwegen oder von Deutschland nach Schweden überbrückt. Ganz bestimmt hat hier jeder seine eigenen Vorstellungen. Ich selbst bin alle Wege schon gefahren und würde mich immer wieder für eine Fähre, zumindest bei der Anreise, entscheiden. Gibt es etwas schöneres, als einen Urlaub direkt auf dem Wasser, zum Beispiel mit einer Abreise beim Sonnenuntergang zu beginnen. Oder, wie es auf der Route Kiel-Oslo möglich ist, in den Sonnenaufgang hinein zu fahren?
Wir haben die Route Hirtshals – Larvik gewählt. Warum? Weil wir ursprünglich durchs Landesinnere bis zum Lysefjord fahren wollten, uns dann aber doch umentschieden haben. Mein Tipp: Wer an Norwegens Südküste entlang fahren möchte, sollte die Route Hirtshals-Kristiansand wählen und direkt an der wunderschönen Südwest küste Norwegens starten. Wer schnell und unabhängig nach Hause möchte, kann sich immer noch für die Wege über die Öresundbrücke und Storebaeltbrücke entscheiden. Wer denkt, man könnte so gegenüber den langen Fähren Geld sparen irrt. Mit einem Wohnmobil von zirka 7 Metern Länge ist man je nach Saison mit Fähre oder über Brücken um die 200 Euro los (einfache Fahrt). Dann sollte man doch wenigstens noch das leckere Büffet mitnehmen, welches auf den meisten Fähren, mehr oder weniger umfangreich angeboten wird. Wer gerne etwas aus dem Meer isst, für den lohnt es sich allemal! Buffetpreis Colorline nach Larvik. ca. 22. Euro pro Person. (All You can eat)

Maut in Norwegen

Ja, auch die Straßen in Norwegen kosten Geld, vor allem Brücken und Tunnels. Norwegen sieht das ganz einfach: Hat eine Brücke 10 Millionen gekostet, wird so lange Maut gefordert, bis die Baukosten wieder drin sind. Ob das stimmt? 🙂

In Norwegen wird abgebucht. Man braucht weder eine Plakette noch einen Pass. Die Fahrzeuge werden per Kennzeichen erfasst und über die Steuer werden später die Mautkosten abgebucht. Einfach aber auch nicht wirklich übersichtlich. Ok, die jeweiligen Kosten werden durch ein Schild kurz vor der mautpflichtigen Strecke ausgewiesen,  einen wirklichen Überblick hat man da allerdings nicht. Tipp: Über EPC kann man sich als privater Nutzer registrieren, hat so ein Kontozugang und eine schnellere Abrechnung nach der Reise. Insgesamt sind in Norwegen aber die Mautgebühren überschaubar. Allerdings muss man zum Straßenmaut noch einige Fähren einkalkulieren, die man benötigt, um nicht jeden Fjord umfahren zu müssen, was auch gar nicht immer möglich ist. Die Fähren kosten, je nach Dauer zwischen 10 und 25 Euro.

Die Natur in Norwegen – unbezahlbar

Nach diesen organisatorischen Ausflügen nun aber zur Natur, zum Land, zur Sonne. Tatsächlich ist es die Sonne, die dieses Land unfassbar viel schöner macht. Steht sie doch immer so flach, wie es Fotografen gerne mögen. Das macht die schönen Landstriche, Seen und Fjorde noch schöner als sie ohnehin schon sind. Wunderbares blaues Wasser ohne touristischen Andrang lädt den Naturliebhaber ein, schnell mal das Kanu zu Wasser zu bringen und eine Runde zu paddeln. Warum nicht. Das Wasser der Seen ist gar nicht so kalt wie man es vermuten könnte. Es sei denn gegenüber kommt ein Wasserfall von einem Gletscher hineingeplätschert, was durchaus sein kann.

Nach zirka 6 Stunden Fahrt durch wunderbare Natur sind wir am Eingang des Lysefjordes angekommen. Wir passieren mit der Fähre nach Oanes und fahren am Eingang des malerischen Fjordes in Richtung Jorpeland. Schon hier kann man in die Tiefe des Landes hinein schauen. Über Berge, die wohl von Gletschern und Eis flach gehobelt wurden und nun vollkommen unreal wirken. Faszinierend aufregend und beruhigend zugleich. Wir erreichen unser erstes Ziel an einer Landzunge in Sand und freuen uns schon auf unseren Trip zum Preikestolen. Der faszinierenden Felskanzel, 600 Meter über dem Lysefjord.

Fortsetzung Roadtrip Teil 2 folgt in Kürze.
Holger

 

Bilergalerie Norwegen Roadtrip Teil 1

Ein wenig Inspiration zu Landschaft und Farben in Norwegen. Wer sagt eigentlich, dass es dort immer regnet?

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